Projektwoche „Wirtschaft, Alltag und Orientierung“ an Berufskollegs
Die FDP-Kreistagsfraktion bringt eine Projektwoche „Wirtschaft, Alltag und Orientierung“ an den kreiseigenen Berufskollegs in die politischen Beratungen ein. Ein entsprechender Antrag soll im Ausschuss für Bildung und Soziales sowie im Ausschuss für Wirtschaft, Beteiligungen und Tourismus beraten werden.
Ziel der Initiative ist es, Schülerinnen und Schüler gezielt auf zentrale Alltags- und Lebensfragen vorzubereiten – von Ausbildungsverträgen über Versicherungen und Girokonten bis hin zu Miete, Krediten und Altersvorsorge. Die Kreisverwaltung soll gemeinsam mit den Schulleitungen ein Konzept für eine jährlich stattfindende Projektwoche entwickeln. Zudem soll ein Netzwerk aus möglichen Kooperationspartnern wie Agentur für Arbeit, Jobcenter, Verbraucherzentrale sowie Akteuren aus Wirtschaft und Finanzwesen eingebunden werden.
Der bildungspolitische Sprecher der Fraktion, Kreistagsmitglied Thomas Müller aus Kall, erklärt: „Viele junge Menschen verlassen die Schule mit guten Fachkenntnissen, fühlen sich aber unsicher bei ganz praktischen Fragen des Alltags. Wir wollen ihnen das notwendige Rüstzeug an die Hand geben, um selbstbewusst und eigenverantwortlich Entscheidungen treffen zu können – sei es beim ersten Arbeitsvertrag oder bei finanziellen Verpflichtungen.“
Der Fraktionsvorsitzende der FDP-Kreistagsfraktion, Frederik Schorn, betont: „Moderne Bildung muss lebensnah sein. Mit einer Projektwoche ‚Wirtschaft, Alltag und Orientierung‘ kann der Kreis Euskirchen ein starkes Signal setzen und eine Vorreiterrolle einnehmen. Es geht darum, junge Menschen konkret auf das Leben nach der Schule vorzubereiten.“
Darüber hinaus soll die Kreisverwaltung die organisatorischen, personellen und finanziellen Voraussetzungen für die Umsetzung prüfen und in einem Zeit- und Maßnahmenplan darstellen.